Achille Mbembe im Rahmen der Internationalen Gastdozentur am JFZ zu Gast in Augsburg.

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Achille Mbembe im Rahmen der Internationalen Gastdozentur am JFZ zu Gast in Augsburg.


Vortragsreihe im Mai 2018

Borders in the Age of Networks. Achille Mbembe in Augsburg

Das Jakob-Fugger-Zentrum und die Katholisch-Theologische Fakultät freuen sich, mit dem in Südafrika ansässigen Historiker und Philosophen Achille Mbembe, einen der wichtigsten Denker des Postkolonialismus in Augsburg begrüßen zu können. Achille Mbembe spricht in Augsburg über die Bedeutung von Grenzen in einer Welt von Netzwerken. In drei Vorträgen und einem Workshop befasst er sich mit der Frage, wem in dieser Welt von Netzwerken Mobilität möglich ist und wer aus welchen Gründen von ihr ausgeschlossen ist. Er setzt sich mit den Implikationen der Vorstellung von einer grenzenlosen Welt auseinander und beleuchtet die Schwierigkeiten und Potenziale einer Dekolonialisierung des Wissens. In einem Podiumsgespräch stellt sich Achille Mbembe Fragen zu seinen Werken Kritik der schwarzen Vernunft (2014), Ausgang aus der langen Nacht (2016) und Politik der Feindschaft (2017).

Achille Mbembe

Foto Mbmbe thumbhat eine Forschungsprofessur für Geschichte und Politik am Witwatersrand Institute for Social and Economic Research (WISER) an der Universität Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika inne. Er ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich mit historischen und politischen Themen sowie mit Kritischer Theorie und Ästhetik auseinandersetzt. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt, auf Deutsch sind Kritik der schwarzen Vernunft (2014), Ausgang aus der langen Nacht (2016) und Politik der Feindschaft (2017) erschienen. Mbembe ist Mitglied der Amerikanischen Academy of Arts and Sciences. Er ist darüber hinaus vielfach ausgezeichnet worden, darunter im Jahr 2015 mit dem Geschwister-Scholl-Preis.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie hier.

Meldung vom 20.03.2018